AG 4 - Gesundheit sozial Benachteiligter

Wie kann die Gesundheit von Flüchtlingen, Asylsuchenden, Obdachlosen, Langzeitarbeitslosen oder auch von Suchterkrankten erhalten bzw. wieder hergestellt werden?

Die Gesundheitschancen im Landkreis Vechta sind abhängig von der sozialen Lage jedes Einzelnen. Menschen in schwierigen Lebenslagen erkranken häufiger und schwerer und sterben früher als sozial besser Gestellte. Eine bedarfsorientierte Gesundheitsförderung sollte deshalb vor allem Strategien zur Stärkung gesundheitlicher Ressourcen und zur Minderung gesundheitlicher Belastungen sozial benachteiligter Gruppen entwickeln und umsetzen.
In dieser Arbeitsgruppe wird die Ausgangslage bezüglich des Zugangs zu Angeboten der Prävention und Gesundheitsförderung der entsprechenden Gruppen erörtert, um anschließend Ideen zum Abbau dieser Hürden zu erarbeiten.

Vorrangig ist die Arbeitsgruppe damit beschäftigt ein "Hilfenetzwerk" zu erstellen. Folgende Ziele sollen damit erreicht werden:

  • Erhebung aller vorhandenen Hilfsangebote
  • Analyse der Vernetzungseffizienz dieser vorhandenen Hilfen untereinander
  • Abgleich des Vorhandenen mit dem Bedarf der „sozial Benachteiligten“
  • Konzepterstellung zur optimalen Bedarfserfüllung und Netzwerkeffizienz

Welche Initiativen und Netzwerke gibt es bereits?

Sprecherin der Arbeitsgruppe:

Prof. Dr. Dunja Hinze Selch (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie)